Freitag, 10. November 2017

Eksperimenterende collager 2 - diesmal digital...


Von meinem Collagekurs hatte ich ja hier berichtet. Heute will ich euch noch ein paar kleine Zwischenergebnisse zeigen, die eher nebenbei entstanden sind.
Um Wartezeit vor dem Kurs zu überbrücken hatte ich mir mein Telefon geschnappt- was man halt so macht... Die Foto-App Snapseed, die ich schon lange habe, benutze ich gelegentlich, um Wasserzeichen in meine Bilder einzubauen oder um Farben und Helligkeit zu bearbeiten bevor ich die Fotos poste.

Neu für mich entdeckt habe ich dabei das "Tool" "Doppelbelichtung". Und das habe ich dann mal ausprobiert:

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Dieses Foto...

Weihnachtsbasteleien_aus_Papier_7188.jpg
...und dieses Bild aus meiner Fotosammlung (ein Schnappschuß aus einem Weihnachtsbastelbuch für mich zur Erinnerung) habe ich übereinander gelegt...

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Erst einmal schnell den Ausschnitt verändern...

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...dann beide Bilder übereinander...

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...oder auch zweimal das gleiche Bild...

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...oder dreimal...

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...wie wär`s mit einem anderen Look?

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Oder vielleicht mal ohne Farbe?

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Die Möglichkeiten sind endlos. Zum Rumspielen, Ausprobieren oder vielleicht auch zum Ausdrucken eine feine Sache.
Vielleicht hab ihr ja Lust das mal zu probieren? Macht Spaß!






Mittwoch, 8. November 2017

Printing at home- mein kleines Atelier bei Small Caps


Heute gibt es hier nur zwei "Stellvertreterbilder" mit Ausschnitten meines kleinen Atelierzimmers zu Hause zu sehen.
Sabrina aus Berlin hat auf ihrem Blog "Small Caps" eine neue Reihe von Interviews gestartet, die sich mit dem Thema "Printing at Home" befassen. Es geht um die Gestaltung/Einrichtung von Arbeitsplätzen/Räumen zum künstlerisch-kreativen Gestalten zu Hause.

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Ich stecke ja noch mitten drin in der Sortiererei und Einrichtungsphase meines Zimmers, habe aber trotzdem mal für euch den aktuellen Zustand festgehalten. Ich finde es total spannend, zu sehen, wie andere ihre Materialien und Werkzeuge unterbringen, verstauen oder auch dekorativ zur Schau stellen und bin immer auf der Suche nach guten Ideen um aus wenig Platz das Beste zu machen. Hier könnt ihr das erste Interview der Reihe lesen.

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Und ich bin auch schon gespannt, wie die anderen DruckerInnen ihre Arbeitsplätze so organisiert haben- es gibt noch einige "Baustellen" in meinem kleinen Atelier, für die ich noch keine gute Lösung gefunden habe- schaut doch mal im Small Caps Blog vorbei- das würde mich freuen!







Sonntag, 5. November 2017

Eksperimenterende collager - erste Ergebnisse vom Kurs


Wie ich neulich ja schon erwähnt hatte, besuche ich zur Zeit zusätzlich zu meinem Dänischunterricht in der Sprachschule noch einen Kreativkurs der "Volkshochschule". Zum Einen will ich die Zeit, in der die Kinder in der Schule/im Kindergarten sind, gerne dazu nutzen, etwas Künstlerisches zu tun und ausschließlich allein vor sich hin zu wurschteln ist auf Dauer auch langweilig. Und zum Anderen gibt mir das die Möglichkeit, meine neu erworbenen Dänischkenntnisse im echten Leben anzuwenden. Sich unter`s (dänisch sprechende) Volk zu mischen ist immer noch die beste Möglichkeit, sich in eine neue Sprache einzufinden. :)
Und da ich wirklich gerne wieder unterrichten möchte und Kurse geben will, muss ich so schnell wie möglich die entsprechenden Vokabeln in diesem Bereich dazulernen- das deckt der normale Dänischunterricht nicht wirklich ab...


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Die FOF København hat einen Standort mitten in der Innenstadt in der Nähe vom Schloß Rosenborg. Für mich günstig gelegen, da in der Nähe Leos Schule liegt und ich ihn im Anschluß an den Kurs abholen kann.
Den Collagekurs habe ich mir tatsächlich vor allem deswegen ausgesucht, weil das Zeitfenster passte. Und es erschien mir ratsam, eine Technik zu wählen, die ich grundsätzlich "kann" (wenn man das überhaupt so sagen kann). Da ich erst einmal davon ausgegangen bin, nicht ganz soviel vom Unterricht verstehen zu können, dachte ich mir, Collage ist- rein technisch gesehen- einfach. Wenn alle Stricke reissen: ein paar Papiere zusammen bappen- das kriege ich hin.

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Hach, endlich mal wieder ein richtig schönes, helles Atelier zu betreten, wo ausschliesslich gemalt, gezeichet und so weiter wird, mit einer hohen Decke, Fenstern auf zwei Seiten und diesem typischen leichten Geruch von Ölfarbe- das hat mir richtig gefehlt.


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Unsere Kursleiterin Linda ist sehr nett und hat den Kurs sehr gut vorbereitet. Mittlerweile sind die ersten 7 Unterrichtseinheiten vorbei. Nach jeweils einer kunstgeschichtlichen Einführung zu verschiedenen Künstlern und Aspekten/Stilen ( z.b. Kubismus, Dada, Surealismus etc.) bekamen wir eine Arbeitsaufgabe zu dem jeweiligen Thema. In der darauffolgenden Woche wurde dazu eine oder mehrere Arbeiten erstellt und zum Abschluss in der Gruppe besprochen. Ich zeige euch jetzt einfach mal die Ergebnisse soweit.
Manches ist noch nicht fertig, zu manchem habe ich noch keine Meinung... das ist jetzt einfach der Stand der Dinge. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Für mich ungewohnt: Ausschnitte aus Illustrierten mit meinen selbstgestalteten Papieren zu kombinieren...

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Ich fand das zu Beginn ganz schwer, zu einem Thema zu arbeiten. Aber was ich gelernt habe: Einfach anfangen. Material durchforsten, Bilder ausschneiden, sammeln und hin und herschieben.

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Manches ergibt sich einfach nur dadurch, dass es zufällig nebeneinander auf dem Tisch liegt. Und auch wenn`s nicht zum Thema passt- einfach machen. Ist besser als Nix machen...

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So sind meine Erdbeeren hier alles andere als kubistisch :) 

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...macht aber nichts.

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Diese Dame hier hatte es mir zeitweise angetan...

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...und gelernt habe ich auch ganz viel über den Einsatz meiner unterschiedlichen Papiere.

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Zuhause habe ich die Ergebnisse dann mal an die Wand gepinnt.

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Ich zeige euch in Kürze noch weitere Ergebnisse vom Kurs. Sämtliche Teilnehmerinnen sind intensiv bei der Sache und arbeiten sehr konzentriert an ihren Collagen. Ich bin erstaunt, wie wenig "dekorativ" die Ergebnisse überwiegend ausfallen- damit hatte ich nicht so gerechnet. Dafür werden ganz viele Geschichten in den Bildern erzählt (ich kann hier nur den Eindruck widergeben, den ich gewonnen habe- so wirklich bis in`s Detail kann ich den Besprechungen ja noch nicht folgen). Ich bin sehr angetan und merke auch, wie gut mir das bekommt. Auch wenn ich für mich persönlich noch nicht weiß, wo ich diese aktuellen Collagewerke, die ich gemacht habe, einordnen soll.

Der Kurs geht jetzt noch bis Ende Dezember. Wenn es irgendwie geht, möchte ich im Anschluß daran weiter einen Kurs besuchen. Mal sehen, was sich einrichten lässt.

Letzten Mittwoch haben wir uns Collagepapiere selber hergestellt. Wir haben marmoriert! DAS fand ich besonders Klasse- da ich genau diese Technik schon lange ausprobieren will und mich gerade frisch mit Materialien und Fachliteratur eingedeckt habe- auch davon werde ich berichten, sobald ich zu Hause damit losgelegt habe...







Mittwoch, 1. November 2017

Hallo November!


Der November ist da. Und dunkel ist es. Und  Sprühregen hat es hier auch gerade. Bäh! Und damit diese Zeit möglichst schön und bunt und kreativ wird, gibt es auch dieses Jahr wieder die von der lieben Dorthe von Lalala Patchwork in`s Leben gerufene DIY gegen Novemberblues Blogtour.

Heute geht es los mit einem Beitrag von Verena und jeden weiteren Wochentag im November dürfen wir uns über eine neue Kreativ-Idee auf den Blogs der Teilnehmerinnen und bei Instagram freuen. Unter #DIYNovemberblues und #DIYgegenNovemberblues könnt Ihr die versammelten Werke finden. Schaut doch mal vorbei- es lohnt sich!
 




Letztes Jahr habe ich mit selbstbedrucktem Furoshiki Stoff dem Novemberblues die Stirn geboten. Das hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich sehr, dass Dorthe mich auch dieses Jahr gefragt hat, ob ich mitmachen möchte. Zu viel wird noch nicht verraten- nur soviel: dieses Mal tausche ich Stoff gegen Papier... :)

Hier findet Ihr die Liste der teilnehmenden Blogs:

Mi 01.11. Verena einfach bunt Quilts   einfachbunt
Do 02.11. Jule chaosandqueen   chaosandqueen
Fr  03.11. Katharina 4Freizeiten   4freizeiten

Mo 06.11. Dominique kreamino  kreamino
Fr 10.11. Kasia madebykasia  madebykasia

Mo 13.11. Anne Cut.Sew.Love   cut_sew_love
Mi 15.11. Nadra ellis & higgs   ellisandhiggs
Do 16.11. Katherina stitchydoo  stitchydoo
Fr 17.11. Susanne nahtlust.de  frau_nahtlust

Mo 20.11. Andrea Quiltmanufaktur   quiltmanufaktur
Do 23.11. Sara Sara&Tom   saraundtom
Fr 24.11. Michaela Müllerin Art   muellerin_art

Mo 27.11. Kristina Am liebsten Bunt   amliebstenbunt
Di 28.11.Christiane Lillelütt   lilleluett
Mi 29.11. Katharina 4Freizeiten   4freizeiten
Do 30.11. Dorthe lalaala-patchwork   lalala_patchwork



Ich wünsche euch einen bunten, kreativen November!




Sonntag, 8. Oktober 2017

I speak Danish- What is your Superpower?


Ich habe schon richtig lange nichts mehr über unsere neue Heimatstadt Kopenhagen und das Leben in Dänemark geschrieben. Dabei stapeln sich auf meinem Rechner schon einige Fotos und angefangenene Blogposts, die von neu entdeckten Lieblingsplätzen in dieser Stadt (die mir gerade sehr ans Herz wächst) handeln. Die Großbaustelle rund um unser Haus verändert sich natürlich immer noch ständig, die schlimmste Phase des Tiefbaus auf der Nachbarbaustelle haben wir allerdings überstanden (meterlange Betonstangen, die im Abstand von ca. 50 cm auf einer Fläche von mehreren hundert Quadratmetern mit so einem Riesenwumsdingens in den Boden geknallt wurden). Die Jungs geraten beim Anblick von Baggern und ähnlichen Baufahrzeugen schon lange nicht mehr in Verzückung- da muss schon ein besonders großer Kran daherkommen, der dann einen noch Größeren aufbaut. Oder eine komplette Brücke wird angeliefert und montiert... so was in der Art ist dann doch noch spannend.

Oskar geht mittlerweile in den Kindergarten und so konnte ich dann auch endlich anfangen, mich intensiv einer Sache zu widmen, die ich gerne schon früher begonnen hätte: Dänisch lernen.
Leo besucht die Deutsch-Dänische Schule und bekommt Extra-Dänischstunden in der Schule. Oskar geht in einen dänischen Kindergarten und spricht mittlerweile zunehmend Kauderwelsch. Wir gehen davon aus, dass er als erster von uns fließend und wahrscheinlich auch ohne Akzent sprechen wird.

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Als Einwanderer bekommt man kostenlosen Sprachunterricht. In Kopenhagen gibt es mehrere Sprachschulen, die unterschiedliche Kurse zum Erlernen der Dänischen Sprache anbieten. Je nach dem, welche Vorkenntnisse und schulische Vorbildung vorhanden sind und natürlich auch, wieviel Zeit man aufwenden kann/möchte, gibt es verschiedene Sprachklassen und auch Onlinekurse, die man dann besuchen kann. Dabei wird grob in drei "Level" unterteilt. Für Menschen mit geringer schulischer Bildung, die vielleicht auch die lateinische Schrift noch erlernen müssen und es dadurch etwas schwerer haben, sich an die nordeuropäische Kultur zu gewöhnen gibt es spezielle Programme, die dabei helfen, in der neuen Heimat anzukommen. Es gibt ein mittlereres Level mit 1-2 Unterrichtstagen in der Woche und dann noch das Level 3, welches für Menschen mit höherer Schulbildung bzw. Akademiker gedacht ist, die möglichst schnell vorankommen möchten/müssen und selbstständiges Lernen gewöhnt sind.

Ich bin also zu einem Beratungsgespräch ins København Sprogcenter gegangen. Da ich genügend Schuljahre auf dem Buckel habe, bin ich für die Intensivklasse mit 3 mal 3,5 Stunden Unterricht pro Woche qualifiziert und weil ich aus Deutschland komme, sowieso.

Das versicherte mir die Dame in der Sprachschule. Aha. Na gut.

Tatsächlich hatte ich auch gedacht, dass das Erlernen des Dänischen eigentlich recht leicht gehen sollte. Lesen kann man die Sprache als Deutscher ja tatsächlich ganz gut (also, wenn man in etwa weiß, worum es geht ).

Nun muss ich gestehen, dass ich mich nie wirklich mit dieser Sprache auseinander gesetzt hatte. Wir waren nur ein paar Mal in Dänemark gewesen, auf dem Campingsplatz sprachen eh`alle Leute Deutsch und dass es uns mal nach für längere Zeit nach Dänemark verschlagen würde, konnte ja keiner ahnen.

Als sich für uns damals abzeichnete, dass ein Wechsel in`s Ausland in Frage kommen könnte, hatte ich irgendwie gehofft (oder bin davon ausgegangen), dass wir in einem Land landen würden, in dem Englisch gesprochen wird. Diese Sprache wirklich gut zu beherrschen war bzw. ist mein Wunsch. Für Englisch-Sprachkurse hat es in Hamburg nicht gereicht, aber immerhin habe ich es geschafft, ein Jahr lang meinen Blog zweisprachig zu schreiben. Aus Zeitgründen habe ich das zwar aufgegeben, aber ich bin heilfroh darüber, das gemacht zu haben...

Englisch wird hier viel gesprochen und das hat mich dann auch über die ersten Monate so ganz ohne Dänischkenntnisse gerettet (und tut es noch). 

Dänisch zu LESEN ist nämlich das Eine (viele Wörter sind ähnlich der deutschen Sprache oder identisch), Dänisch zu HÖREN das Andere. Die gesprochene Sprache ist ganz anders als das Geschriebene. Viele Silben werden verschluckt, es wird genuschelt und vor allem sehr schnell gesprochen. Und selber Dänisch zu SPRECHEN ist dann noch mal eine ganz andere Nummer, wie ich feststellen musste.

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Also gehe ich seit Anfang August 3 Mal in der Woche zur Sprachschule. Den Grundkurs (Modul 1) habe ich inzwischen hinter mir. Unser Lehrer hat uns in 6 Wochen durch ein gut 1cm dickes Lehrbuch gepeitscht. Puh, an das Tempo musste ich mich erst einmal gewöhnen (ist ja schon ein wenig länger her, dass ich die Schulbank gedrückt habe...)
Die Themen wie Name, Adresse, Zahlen, Buchstaben, Einkaufen, Essen, Ausfüllen von Formularen, Familie, Wegbeschreibung, Wohnen, Arbeiten, Wetter und ein wenig Dänemarkkunde haben wir sprachlich grob durchgeackert. Nach jedem Modul gibt es eine Lernkontrolle. Dieser erste Test ist mündlich. Wir mussten drei verschiedenen Themen ( z. B. Essensgewohnheiten, meine Wohnung, wie lebe ich in Dänemark oder so) vorbereiten, über eines davon muss man dann 1-2 Minuten frei sprechen und Fragen beantworten.
Ich fand das ganz schön stressig- meinen Klassenkameraden ging es nicht anders- umso erleichterter war ich, dass ich den Test bestanden habe und nun mit dem Modul 2 weiter lernen darf.

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Im Moment beschränken sich meine aktiven sprachlichen Fähigkeiten im normalen Alltag noch auf Begrüßung und Verabschiedung. Einfachste Sätze wie z. B. "Wie geht`s?" bringe ich manchmal raus und ich schaffe es immerhin schon, mir einen Kaffee und ein Brötchen zu bestellen. Kleine Schritte.

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Da ich ausserhalb der Klasse zur Zeit nur wenig Gelegenheit habe, mit Leuten zu sprechen, die fliessend Dänisch können, bemühe ich mich, zusätzlich zum Unterricht noch jeden Tag die kostenlos ausliegenden Tageszeitungen zu lesen (zumindestens 1- 2 Artikel und die Überschriften). In der Bibliothek schaue ich immer mal nach Kinderbüchern, die ich bewältigen kann.

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Gerade die Wörterlernbücher sind eine echte Bereicherung für meine Vokabellisten :). Dänisches Fernsehen haben wir noch nicht, wird aber sehr empfohlen. Na mal sehen. Zusätzlich dazu besuche ich noch ein mal in der Woche einen Collagekurs in der örtlichen Volkshochschule. Damit verbinde ich das Angenehme mit dem Nützlichen. In dieser Klasse sind nämlich ausschließlich dänische Frauen die sich netterweise sehr bemühen, mit mir langsam und kein Englisch zu sprechen. Die Tatsache, dass man ja jederzeit in`s Englische ausweichen kann, macht das Sprachelernen nämlich nicht einfacher. Natürlich kann ich einer Diskussion über Kunst noch lange nicht folgen, bin aber trotz meiner Schwierigkeiten, die Sprache aktiv zu sprechen erstaunt, wieviel ich doch verstehen kann. Meine zu Papier gebrachten Ergebnisse des Kurses zeige ich euch auch demnächst- auch in dieser Hinsicht habe ich schon einiges für meine künstlerische Tätigkeit mitnehmen können wie ich finde.

Bis ich mal einen Jussi Adler-Olsen im Original lesen kann (oder auch unseren Mietvertrag) wird es auf jeden Fall noch eine Weile dauern. Aber ich bleibe dran!









Montag, 2. Oktober 2017

Meine blaue Pinnwand und ein unentdeckter Bonusstoff!


Also, ich könnte ja auch locker drei oder vier Wände als Riesenpinnflächen gebrauchen...

Aber mit dieser einen Wand in meinem Miniatelier bin ich auch schon superglücklich! Auch wenn ich mit der Cyanotypie noch lange nicht fertig bin, muss das Blau erst einmal dem Bunt weichen. Als nächstes will ich unbedingt meine bunten Siebdruck/Malereistoffe fertigbedrucken, damit sie vernäht werden können. Dann liegen hier noch Stoffe, die für zwei Patchworkblöcke für ein Ausstellungsprojekt im nächsten Jahr gedacht sind. Ausserdem habe ich noch drei Papiercollagen fertig zu kleben, die ich im Rahmen eines Kurses, den ich zur Zeit besuche, gemacht habe. Und meine verbliebenen Papierkisten werde ich in einem zweiten Durchgang nach geeignetem Material für die Bekämpfung des November-Blues durchwühlen... es wird nicht langweilig :)


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Deshalb habe ich -zur Erinnerung sozusagen- einen Teil meiner Schätze mal an die Wand gepinnt.

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Mittlerweile wartet ein ganzer Stapel Blaues auf seine Weiterverarbeitung in einer der Stoffschubladen...

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Einen der Sommerstoffe musste ich dann allerdings schnell noch einmal hervorholen. Die geniale Tabea hatte doch ihre Stoffe von beiden Seiten belichtet und ich Doofie habe das erst gestern geschnallt...

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Also, da ist er nun, noch ein weiterer Bonusstoff! Vielen Dank nach Geringswalde! :)








Mittwoch, 27. September 2017

Textilsiebdruck à la Am liebsten Bunt in Mannheim - die Bilder

Das hat Spaß gemacht!

In netter Gesellschaft drei ganze Tage lang in Farben, Mustern und Motiven schwelgen und dabei Meterweise feinste Stoffunikate produzieren...!

Ich war zu Gast im Mannheimer Jeromin-Atelier und gemeinsam mit 7 sehr netten Kursteilnehmerinnen und Sabine und Fritz Jeromin, die sowohl die teilnehmenden Damen wie auch mich wie immer bestens versorgt und unterstützt haben, haben wir uns ein herrlich langes Wochenende ganz dem textilen Siebdruck gewidmet.

Dafür stand alles, was wir brauchten zur Verfügung: Meine mit unterschiedlichen Motiven belichteten Siebe zusammen mit der großen Auswahl an Siebdruckschablonen, Dekaprint-Siebdruckfarben und Seidenmalfarben, jede Menge Stoffe, Pinsel, Rollen, Rakel und los ging es! Die Gruppe setzte sich sowohl aus erfahrenen Siebdruckerinnen, die den Kurs im Vorjahr schon einmal besucht hatten oder bereits Siebdruckerfahrung mitbrachten als auch Anfängern zusammen. Und alle haben beherzt zu den Farben gegriffen, experimentiert, sich getraut, Neues ausprobiert, aus Fehlern gelernt, drüber gedruckt, übermalt und am Ende stapelweise wunderbar-individuelle Stoffe mit nach Hause genommen.

Bevor ich euch gleich ein paar Bilder vom Workshop zeige (ein prall gefülltes Album mit noch mehr Bildern von meinen Siebdruckkursen findet ihr hier), möchte ich mich einfach bei euch allen, die ihr beim Kurs dabei wart bedanken: Liebe Christine, Sabine, Jule, Ulla, Susanne, Moni, Antje und natürlich Sabine und Fritz- ihr wart toll!

Moni und ich hatten uns übrigens zum letzten Mal vor 10 Jahren anlässlich eines gemeinsam besuchten Workshops gesehen. Wahnsinn, die Zeit ist so schnell vergangen...


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Und durfte ich auch noch Geschenke auspacken! Feinste Cremes für die geschundenen Siebdruck-Hände von Ulla...

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...und ein ganz wunderbares Täschchen von Susanne (aus selbstgestalteten Stoffen versteht sich :) )
Vielen Dank ihr Lieben!


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Bevor die fertigen Stoffe zum Abtransport gestapelt wurden, waren noch ein paar Handgriffe vonnöten:

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Zuerst einmal die Grundierung...

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...dann konnte mit dem Drucken begonnen werden.

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Neuer Lieblingspinsel...(musste direkt gekauft werden)

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Die Siebe...

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... und die Siebdruckschablonen. Eine super Kombi, wie ich finde.

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In diesem Kurs mussten 2 Flaschen Neonorange dran glauben... :)

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Es gab aber auch den einen oder anderen "Nicht so Bunten" Stoff...

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Zebra auf Drucktuch...

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Und die Drucktücher im Atelier sahen nach dem Kurs dann so aus :)

Hach ja... ich hatte auch ein paar Stoffe dabei und habe zwischendurch und nach dem Kurs ein wenig gedruckt. Ganz dringend habe ich vor, aus meinen gesammelten Stoffunikaten nun auch mal etwas "Nützliches" herzustellen. Oder auch herstellen zu lassen. Deshalb habe ich zwei meiner Stoffe direkt mal in erfahrene Hände abgegeben... ich bin gespannt!











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