Mittwoch, 21. August 2013

Cyanotypie: Achtung Ansteckungsgefahr!


Vom Siebdruckvirus weiß ich ja schon lange: extrem ansteckend, diese Technik...

Aber offensichtlich ist es bei der Cyanotypie auch der Fall! Das könnt Ihr bei Lucy von Nahtzugabe und Ralf von Heimatfoto nachlesen und anschauen!

Begleitet mit ausführlichsten Infos und Tipps werde ich ja wie immer zuverlässig von Fritz und Sabine vom Jeromin Blog (vielen vielen Dank an dieser Stelle!)- und hier findet Ihr auch aktuell einen Tipp, wie die blaue Farbe mit Hilfe von Schwarztee umgefärbt werden kann. Das hört sich doch auch spannend an, nicht war?

Meine Ergebnisse der zweiten Belichtungsrunde auf Textil sind jetzt besser ausgefallen. Zum einen habe ich länger belichtet- das ist sehr wichtig, sonst wird die Blaufärbung nicht intensiv genug und zum anderen hatte ich die dickeren Stoffe (wie z. B. Naturleinen) zuvor mit Aquarellgrund von Javana (von hier) grundiert. Das vermindert die Saugfähigkeit der Stoffe ein wenig.

Meine Ergebnisse in der Zusammenfassung:

IMG_4202.jpg
Dieses hier sind Belichtungen auf Baumwollsatin. Dieser Stoff hat wenig Struktur und einen leichten Glanz. Die linke Vorlage war eine Tonerkopie auf Folie, rechts eine Kopie auf Transparentpapier.
Der verschwommene Streifen links ist entstanden, als ich den Stoff mit zwei Büchern beim Belichten (wir haben auf unserem Siebdruckbelichter belichtet) beschwert habe. Dabei ist eine Falte entstanden...

IMG_4204.jpg
Detail des Musters auf Baumwollsatin

IMG_4203.jpg

IMG_4207.jpg
Auf naturfarbenem Leinen mag ich den Blueprint auch gerne- rechts war die Belichtungszeit zu kurz, links habe ich zuvor mit Aquarellgrund vorbehandelt und länger belichtet- besser!

IMG_4208.jpg
Detail: Blueprint auf Naturleinen

IMG_4209.jpg
Ein gewebter Baumwollstoff in weiß (vorgewaschen). Die linke Seite wurde wieder mit einem auf Transparentpapier gedrucktem Motiv belichtet, rechts auf Folie.
IMG_4210.jpg
Hier kann man gut sehen, wie viel Licht das Transparentpapier schluckt. Beim Siebdruckbelichten fällt das nicht auf...
IMG_4211.jpg

IMG_4212.jpg
Der Stoff lag nicht ganz glatt- daher die Unschärfe.

IMG_4213.jpg
Der gleiche weiße Baumwollstoff- zu kurze Belichtungszeiten...
IMG_4214.jpg
...sieht aus wie `ne alte Jeans :)

IMG_4215.jpg
aber schön scharf, die Kanten!

IMG_4216.jpg
Das war wohl nix. zu kurze Belichtungszeit, das Transparentpapier bildet sich ab. Untergrund: Nesselstoff mit Farbspuren.

IMG_4217.jpg
Auch nicht so dolle- kann aber auch am häßlichen Untergrund liegen...:)

IMG_4219.jpg
Ein Inkjet-Ausdruck eines Fotos (von Oliver) auf Nesselstoff mit Farbe.

IMG_4220.jpg
Mit der Fotothematik will ich mich noch weiter beschäftigen- da gibt es- besonders bei der Bildbearbeitung- noch viel zu experimentieren...

Habt Ihr auch Lust auf`s "Blaumachen" bekommen? Ich würde gerne noch mehr Ergebnisse dieser spannenden Technik sehen!












Kommentare:

  1. Oh, das gefällt mir auch, allerdings noch nie ausprobiert! Aber auch das Stück welches Dir nicht so "dolle" gefällt finde ich ganz schön, besonders auf dem Untergrund!!!
    Was machst Du denn mit den Stoffstücken? Verwendest Du sie für`s Pachworken?
    LG, von Annette

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    1. Ich glaube, ich würde die Probestücke gerne irgendwie zusammennähen- dann aber eher für "an die Wand" als als Gebrauchsteil. Ich habe noch keine richtige Idee, wie ich die fransigen Kanten mit einbauen könnte...die gefallen mir nämlich ganz gut.

      Mal sehen...

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  2. Wenn ich das so sehe, da werde ich dann wirklich noch einmal mit Fotos auf Stoff experimentieren, und mit Mustern auf Folie. Die verschiedenen Rankenmuster gefallen mir besonders gut. Bei der stoffqualität könnte ich mich nicht entscheiden, auch auf grobem Leinen hat das was.

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    1. Ja, nicht wahr? Schade, dass sich das für Kleidung nur bedingt eignet- das fänd`ich auch spannend...Eine weiße Jeans bepinseln und dann mit vielen mustern drauf?

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Die Sicherheitsabfrage muss sein, leider…ich werd sonst mit Quatsch zugemüllt und das ist doof. Aber über "echte" Kommentare von Euch freue ich mich! LG Kristina

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