Donnerstag, 31. Januar 2013

Look inside the Book!


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Eine weitere Seite aus meinem "textilen Buch". Siebdruck mit Gouachefarben und Stempel.






Mittwoch, 30. Januar 2013

simple white (aber nicht mehr lange...)


Andrea  und Bine haben sich für dieses Jahr ein feines Fotoprojekt ausgedacht, bei dem ich auch gerne mitmache. Und zwar handelt es sich um die Color Me Happy- Foto Challenge 2013.
Jeden Monat geht es um eine bestimmte Farbe und jeder der möchte, ist eingeladen, ein farblich passendes Foto auf den Blogs der beiden zu verlinken.
Nun ist der Januar schon fast vorbei, aber es ist noch nicht zu spät und deshalb hier mein Beitrag zum Thema "Simple White":


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Da ich mich in der nächsten Zeit mal wieder mit dem Färben und Drucken mit Procion MX-Farben beschäftigen möchte, sind diese Stöffchen gerade zum Vorwaschen in unsere Atelierwaschmaschine gewandert.

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Obwohl eine Patchworkarbeit so ganz in Weiß ja auch eine schicke Sache ist, gelüstet es mich doch ein wenig nach Farbe. Vielleicht, weil es draußen so Grau ist zur Zeit?

Und das sind meine Stoffe (von oben nach unten):
Seidenorganza
Käseleinen
Baumwollsatin
Baumwollbatist (alle aus dem Jeromin-Shop)
Baumwollstoff mit eingewebten Mustern
naturweisse Baumwollstoffe
weißes Leinen (Stoffzentrum Hamburg)
gröber gewebter Baumwollstoff (schwedisches Möbelhaus)
gebleichter Nessel aus Atelierbeständen


Ich möchte sehen, wie sich die Farben auf den unterschiedlichen Stoffen verhalten und noch ein paar Siebdruckexperimente machen- am Wochenende habe ich ein wenig Zeit.



Dienstag, 29. Januar 2013

Siebdruckschablonentest Teil 2


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Und weil es so viel Spaß macht, habe ich gleich mal ein wenig weitergedruckt mit meiner Chrysanthemenschablone. Bei diesem Projekt zeigen sich die Jeromin-Schablonen (bzw. DIE Schablone- ich habe ja erst eine) von ihrer stärksten Seite: Nämlich beim Drucken von ich nenn`s mal "Multidirektionalen Streumustern ohne Rapport aber viel Spiel". Oder so...



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Dieses Mal habe ich einfachen (vorgewaschenen) weißen Stoff aus dem schwedischen Möbelhaus verwendet. Und Bügeln wäre auch o.k. gewesen :)
Gedruckt habe ich wieder verschiedene Dekaprint-Restfarben mit Weiß angemischt, abgetönte Dekaprint Farblos sowie Rosa und Hellrot. Begonnen habe ich mit deckendem Mintgrün. Nachdem ich mehrere Drucke auf meinem Stoff verteilt hatte, habe ich mit transparentem Türkis weitergedruckt.

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Da ich auf das Auswaschen der Rolle verzichtet habe, vermischten sich die Farbtöne beim Drucken nach und nach und ich habe viele Drucke in unterschiedlichen Türkis/Blauabstufungen erhalten.

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Und dann bin ich zu Rosa bzw. Lila übergegangen.

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So sah der Stoff dann aus. Mir gefallen die zarten Farbverläufe, die beim Wechseln der Farben entstehen, besonders gut.

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Ja und dann habe ich die Hälfte des Stoffstückes immer dichter bedruckt mit Rot...

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...und ein paar Drucken in Rosa. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das nicht ein wenig zu viel war, aber vernäht wirken viele Stoffe ja auch wieder anders und das werde ich in den nächsten Tagen mal ausprobieren.













Sonntag, 27. Januar 2013

Im Test: Siebdruckschablonen aus dem Hause Jeromin

Das stand schon länger auf meiner Liste: Herausfinden, was "Siebdruckschablonen" eigentlich sind. Und deshalb habe ich mich besonders gefreut, als ich von Sabine zum Probedrucken eingeladen wurde. Ich durfte mir eine Schablone aus dem Sortiment aussuchen, und habe mich für die Chrysantheme entschieden.

Auf geht`s!

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Meine Schablone!

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Die Siebdruckschablonen haben im Gegensatz zu Siebdruckrahmen aus Aluminium oder Holz einen ganz flachen Rahmen aus Kunststoff- extrem praktisch, was die Lagerung angeht. Das nimmt nicht viel Platz weg.

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Statt dem von mir erwarteten Siebdruckgewebe sind die Schablonen mit einem feinen Vlies bespannt. Die glänzenden Stellen sind die mit einer Folie abgedeckten Teile der Druckfläche, die später keine Farbe annehmen.

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Für meine ersten Versuche musste direkt mal mein aktuelles Taschenprojekt herhalten. Mal sehen, wie es klappt mit "Hell auf Dunkel Drucken"...
Zuvor hatte ich auf dem dunklen Schokobraun schon einige Motive mit Sieben und Rakel abgedruckt. Verwendet habe ich mit Weiß angemischte Dekaprintfarben.

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Wenn ich für mich drucke, bin ich eher knauserig mit den Farben und verwende gerne übriggebliebene Resttöne aus den Workshops. Das Rosa war schon ziemlich klumpig und eingedickt, wie man sehen kann und ich habe es mit Wasser ein wenig glattgerührt und mit einer Schaumstoffrolle ausgerollt.

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Sabine empfiehlt zum Drucken eine kleinere Schaumstoffrolle- hätte ich auch gerne gehabt, war im Atelier aber nicht zu finden. Dann also mit der großen Rolle. (Ich würde beim nächsten Mal auch durchaus ein paar Cent mehr für die Rolle ausgeben- da gibt es schon Unterschiede, was die Qualität des Schaumstoffs angeht, aber wie gesagt, was anderes hatte ich grad` nicht zur Hand.)

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Mit der dicken rosa Farbe musste ich schon ordentlich rollen, um die Farbe durch das feine Vlies zu quetschen. Das war ein wenig ungewohnt, wenn man den Umgang mit der Rakel gewohnt ist. Wie man auch sehen kann, spritzt es ein wenig, wenn man zu schnelle Bewegungen macht. Abdecken wäre besser gewesen. Die ersten drei Drucke waren auch nicht ganz flächig, aber dann: Tadah!!!

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Da kannste nicht meckern! Nach dem Rumgerolle auf der Schablone hätte ich mit verschmierten Kanten gerechnet... Zum Vergleich: Die Pünktchen sind mit derselben Farbe mit einem 43er Sieb gedruckt.
Test bestanden, würde ich sagen!

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Die Deckraft der nicht mit Weiß angemischten Volltöne ist für dunkle Stoffe nicht ausreichend. Für eine leuchtend rote Chrysantheme musste ich den rosa Druck nach der Trocknung noch einmal möglichst passgenau mit roter Farbe nachdrucken. Mache ich beim Siebdrucken auch immer so. Hier hatte ich jetzt doch ein kleines Problem beim Ausrichten des Motivs. Die Folie ist farblos, so dass ich Schwierigkeiten hatte, zu sehen, ob alles richtig passt. Die Siebdruckbeschichtung die wir verwenden ist ja rosa oder blau- da kann man besser sehen, wie man die Motive deckungsgleich übereinander kriegt.
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Die rote Farbe ist flüssiger und geht wesentlich einfacher durch das Vlies.

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Jawoll! Ich bin sehr zufrieden mit den ersten Drucken.

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Das die ersten Versuche nicht perfekt geworden sind, stört mich eigentlich nicht.

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Und jetzt habe ich eine neue Einkaufstasche und freue mich drüber!

Und weil mir die Chrysantheme so gut gefällt, habe ich noch mehr Stoff damit bedruckt und das Ergebnis zeige ich in den nächsten Tagen. Auf jeden Fall an dieser Stelle schon mal eine klare Weiterempfehlung der Siebdruckschablonen aus dem Jeromin- Shop!










 

Dienstag, 22. Januar 2013

Gouachefarben


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"Alte Liebe rostet nicht" - nun ja, so ganz trifft das auf das Verhältnis, welches ich zu Gouachefarben habe, eigentlich nicht zu. Denn wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich diese Farben nie wirklich gemocht. In der Schule durften wir mit struppigen Pinseln schlechtester Qualität in den Schulmalkästen rumstochern und versuchen, den harten Tabletten einigermaßen viel Farbe zu entlocken...böhh.

Später, im Job waren diese Farben auch nicht zu verwenden, weil nicht wasserfest. So habe ich in den letzten Jahren eigentlich ausschließlich mit Acrylfarben gemalt, gedruckt und gestaltet. Das "killer feature", die Tatsache, dass diese Farben wasserfest auftrocknen, und sich so auf vielfältige Weise übermalen lassen, war einfach super!

Und nun stelle ich fest, dass ich den Gouachefarben schwer Unrecht getan habe.

Wieder in Kontakt kam ich mit den Farben natürlich durch Leo, der ja gerne und mit viel Farbe malt. Und sich dabei nicht nur auf das Papier beschränkt. Wasserlösliche Farben sind super!

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie entspannend der Siebdruck sein kann, wenn statt mit schnell trocknenden Acryl- oder Textilfarben mit Gouachefarben gedruckt wird. Kein Stress beim Reinigen der Siebe!

Ich habe zu Hause kein Atelier und nur ganz wenig Platz und auch selten viel Zeit zum Malen. Also brauche ich Farben, die ich jederzeit schnell wegstauen kann und die sich wieder anlösen, wenn ich die Arbeit unterbrechen muss. Ich habe mir also einen Gouachefarbkasten zugelegt. Den kann ich auch prima zu Kursen mitnehmen und Leo darf auch mit den Farben malen. Sehr praktisch.

Im Moment arbeite ich viel in Büchern. Vorteil der Gouachefarben: Hier klebt nix zusammen, da diese Farben sehr mager sind. Das kann bei Acryl nämlich echt nerven. Du klappst das Buch zu und nach Tagen kriegst Du die einzelnen Seiten nicht mehr auseinander.

Zur Zeit verwende ich neben diesem Farbkasten noch diverse Farben, die wir im Atelier so haben. Nachkaufen werde ich wohl die Farben von Lascaux. Die kleinen Fläschchen sind erschwinglich und da man ja so gut wie keine eingetrockneten Reste wegwerfen muss, sind sie sehr ergiebig.

Klar- alles kann man mit den Gouachefarben nicht machen: Pastose Malweise klappt nicht- da entstehen häufig Risse und die Farbe platzt ab. Dafür trocknen diese Farben stumpfmatt auf- sehr schön besonders im Kontrast zu glänzenden Flächen.
Aber das Gute ist, dass sich die Gouachefarben auch prima mit Acryl vertragen. Wenn ich doch mal wasserfeste Flächen brauche, vermale ich die Farben einfach mit ein wenig Acrylbinder- kein Problem.











Sonntag, 20. Januar 2013

Dinge die die Welt nicht braucht...


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Zu denen gehört ja eindeutig die Grippe.

Und ich persönlich hätte auch gut drauf verzichten können. Und auf die Tatsache, dass es Leo ebenso voll erwischt hatte, auch.
Obwohl- wenn ich so drüber nachdenke, bin ich gar nicht sicher, was unangenehmer ist: Selber krank sein und ein Kind in Hochform um einen herumwuseln zu haben oder sich krank um ein genauso krankes Kind zu kümmern...
Die Tatsache, dass der Herr des Hauses auf Dienstreise im sonnigen Kalifornien weilt, war diese Woche nur die kleine Zugabe.
Das sind dann diese Momente (bzw. Tage), wo ich den Hut ziehe vor allen allein erziehenden Frauen und Männern.

Wir sind auf jeden Fall über den Berg und Morgen geht der Alltag weiter und ich freue mich drauf, meine Nase mal wieder in den Wind zu halten!





Samstag, 19. Januar 2013

Gute Vorsätze und ein UFO weniger

Gute Vorsätze haben ja offensichtlich die meisten Leute mit ins neue Jahr genommen. Und die Fertigstellung angefangener Projekte gehört für passionierte Selbermacher wohl auch dazu. Kann ich sehr gut nachvollziehen, bin ich doch auch seit einiger Zeit dabei, liegen gebliebene Nähprojekte zu beenden. So habe ich hier bei Frau Waldmeisterin auch vom "UFO-Angriff" gelesen und hier bei Miss Margerite werden diverse "Unfertige Objekte" gesammelt. Vielleicht wollt Ihr ja auch mitmachen?

Ich habe ja noch ein paar Quilts zu beenden, aber dieses Teil hier, hat sich irgendwie dazwischen gedrängelt.
Vor ca. viereinhalb Jahren hatte ich mir im Rahmen eines Taschennähkurses der VHS ein Schnittmuster und die empfohlenen Materialien zur Anfertigung der "Weekender Travel Bag" von Amy Butler bestellt.
Ziemlich schnell habe ich festgestellt, dass dieses Projekt für absolute Nähanfänger doch ein wenig zu schwer und umfangreich für einen Wochenendkurs war und- was echt blöd war- dass meine Nähmaschine irgendwann nicht mehr mit den vielen Lagen Stoff und Vlies zurechtgekommen ist.

Also wanderte der ganze Kram in eine Tüte und ward nicht mehr angefasst.

Letzten Samstag war ich wieder beim monatlichen Nähkurs im Quilthouse Hamburg und mit vereinten Kräften (und das meine ich ganz wörtlich) haben wir es geschafft, die Tasche unter der Maschine durchzuwürgen! Ha!

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Nun ja, dass diese Tasche nur einseitig mit Kederschnur verziert ist, ist sicher nicht so superelegant, aber das Nähen war sooo anstrengend, dass ich mir das einfach mal erspart habe.
Die Nähprofis im Kurs waren sich einig, dass das empfohlene Vlies bzw. die Verstärkung für die Tasche viel zu dick gewählt waren.

Und jetzt hätte ich doch Lust, so eine Tasche noch mal mit besser geeigneten Materialien zu versuchen- die Größe ist nämlich total praktisch. Na mal schauen...
Auf jeden Fall habe ich jetzt eine prima Tasche für mein Nähzeugs und die Stoffe für die nächsten Kurse.

Und wieder eine "Altlast" weniger, Juhuhh!









Freitag, 18. Januar 2013

Was im Atelier sonst noch so geschah...


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Styroporbuchstaben für ein Fotoshooting



Donnerstag, 17. Januar 2013

Dienstag, 15. Januar 2013

Was im Atelier sonst noch so geschah...


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Geburtstagstorte- extra lang haltbar!




Montag, 14. Januar 2013

Dachbodenfund: Victoria Typograph No.315


Im Hause Am liebsten Bunt neigt man nicht gerade dazu, mit der Vergangenheit im Sinne von "Simplify Your Life" Aufzuräumen und gezielte Sperrmüll- und Ausmisteaktionen sind eher selten.

Zum Glück!

Denn sonst wäre dieses schmucke Stempelkästchen wohl schon längst Geschichte...

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Man kann wohl davon ausgehen, dass es mindestens 314 weitere Schriften gegeben hat. Vielleicht fällt mir ja was Schönes ein, was man damit anstellen kann. Eigentlich müssten da ja irgendwelche Platten oder so was zum Buchstaben Setzen dazugehören, aber die haben es wohl nicht geschafft...










Donnerstag, 10. Januar 2013

Look inside the book!



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Acryl, Siebdruck und Collage















Montag, 7. Januar 2013

Dinkel-Wärmekissen



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Vor langer langer Zeit hatte ich für den Artverwandt-Blog eine Siebdruck-Anleitung zum Thema "Mehrfarbig Drucken" geschrieben.
Im Zuge dieses Projekts sind noch einige- teils unfertige- Drucke des kleinen Fiatmotivs entstanden und offensichtlich in Vergessenheit geraten. In der Adventszeit sind sie mir dann beim Werkeln wieder in die Hände gefallen. Da ich mir fest vorgenommen habe, Angefangenes fertig zu stellen, habe ich zunächst einmal die Fiatflächen ein wenig verziert. Und da ich es eilig hatte, habe ich mit den Dekaprint-Siebdruckfarben einfach ein wenig gepinselt bzw. die Farbe a la "dot painting" aufgetupft. Mit den Farben kann man durchaus auch Malen. Gut zu wissen...

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Nachdem die Farbe getrocknet war, habe ich dann die Konturen des Fiats in Schwarz aufgedruckt.

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schon besser!

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Zuhause habe ich dann die Fiats rundum ausgeschnitten, mit passendem Rückseitenstoff rechts auf rechts zusammengenäht, gewendet und Dinkelkörner aus dem Reformhaus reingefüllt. Zunähen der Wendeöffnung und fertig!
In der Mikrowelle 1-2 Min erwärmen reicht aus.
Die kleinen Kissen kamen beim Leo so gut an, dass er am Abend gleich mit einem davon friedlich entschlummert ist.

(In der Nacht hat er dann tierisch gek**zt und so kann ich dann direkt mal die Körner wieder rausholen und testen, ob ich meine Stoffe ausreichend gebügelt habe, die Wäsche wird heißer als 40 Grad, fürchte ich...)

Gut, dass wir einen kleinen Fuhrpark besitzen :)






Sonntag, 6. Januar 2013

Entweihnachtet



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So, das war`s dann wohl. Die Baumschmucksammlung ist wieder in Kartons verstaut und auf dem Dachboden, der Baum wartet an der Straße auf Abholung, Mistelzweig ist abmontiert, diverse Schneekugeln, Engel, Weihnachtsbücher etc. wurden eingesammelt.
Schade eigentlich...
Aber ich bin sicher, in spätestens 2 Wochen können wir schon die ersten frischen Schokihasen im Supermarkt kaufen :)



Samstag, 5. Januar 2013

Es wird wieder bunt!



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Das Grundmaterial für neue Visitenkarten, Anhänger etc. liegt bereit! Resteverwertung ist angesagt.









Freitag, 4. Januar 2013

Acryl und Siebdruck


Am 1. Adventswochenende fand im Atelier der vorerst letzte Siebdruckworkshop "Acryl und Siebdruck" statt. Wir waren eine kleine Gruppe, und ich kann sagen, dass mich die Ergebnisse des Kurses sehr inspiriert haben! Ich finde es besonders toll, dass die Teilnehmerinnen sich sehr mit dem experimentellen Arbeiten in Bezug auf die Kombination Siebdruck und Malerei auseinander gesetzt haben.

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Anhand dieser Arbeit kann man super gut erkennen, wie unterschiedlich das gleiche Motiv wirkt, wenn die Bildvorlage vor dem Belichten auf verschiedene Weise bearbeitet wurde. Ausserdem ist dieses hier ein gutes Beispiel dafür, das es beim Siebdruck nicht immer darauf ankommt, ein Sieb vollständig und superakkurat abzudrucken, sondern dass auch beim Rakeln von Teilbereichen spannende Ergebnisse erzielt werden können.

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Diese Motivvorlage habe ich mit Snapseed bearbeitet. Erst wurde Rot gedruckt, dann Schwarz.

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Und dieses ist eine Variante mit Rasterpunkten. Erst Schwarz, dann Rot.

Klasse, nicht wahr?

Siebdruck von Kathrin Engelbrecht.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Dicker Schinken


Aus den für unseren Workshop "Textile Bücher" mit Birgit erstellten, mit Gesso grundierten und bedruckten bzw. bemalten Nesselstreifen habe ich, zusammen mit weiteren Probedrucken, Reststücken, Übriggebliebenem und ungeliebten Nesselstücken jetzt ein ganz ordentlich dickes Buch zusammengenäht und dann (zunächst provisorisch) gebunden. Statt der von uns im Workshop verwendeten Pappstreifen habe ich hier einfache Essstäbchen aus dem Asialaden genommen. Dank der lieben Kerstin (die schon einige wilde Bücher mehr als ich angefertigt hat) weiss ich auch, dass sich diese Art der Bindung "piano hinge", zu deutsch "Klavierband" heisst.
Nebenwirkung der runden Stäbchen: Der Buchrücken ist nun mal locker doppelt so dick wie das eigentliche Buch. Insgesamt kommt das Ganze noch ein wenig schlabbrig daher, aber wir werden sehen...
Da ich in dem Buch ja noch Malen und vor Allem Drucken will, ist diese Art der Bindung auf jeden Fall super, weil ich die Stäbchen jederzeit wieder herausziehen kann und so größere Teilbereiche einfach flach ausbreiten kann. So gibt es keine Probleme beim Auflegen des Siebdruckrahmens oder beim Stempeln. Und auch unter die Nähmaschine passen die einzelnen Seiten dann noch.

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In der nächsten Zeit zeige ich Euch die eine oder andere Seite des Wälzers- bin selber schon gespannt, wie es mit dem Biest weitergeht...










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