Dienstag, 31. Dezember 2013

Rückschau...


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Da geht es hin, das Jahr 2013...streckenweise sind die Monate wie im Fluge vergangen aber für mich gab es auch eine sehr lange Zeit, während der ich gerne mal die Zeiger der Uhr vorgestellt hätte, um bestimmte Situationen schneller hinter mich zu bringen.
Es war ein Jahr, bei dem die Rückschau sehr gemischte Gefühle bei mir hervorruft. Trennung, Befreiung, Neuanfang, Umdenken, sich neu erfinden, Abschied nehmen, Aufräumen... das sind so einige Stichworte, die dieses Jahr für mich so geprägt haben.

Nach 13 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit haben Oliver und ich beschlossen, in Zukunft beruflich getrennte Wege zu gehen.
Ein Schritt, der mit vielen Auseinandersetzungen und Konflikten behaftet war. Eine langjährige Partnerschaft- ob beruflich oder privat- zu beenden ist nie ganz einfach, häufig hat sich eine Menge Frust angesammelt (auf beiden Seiten), der dann gerne mal den Blick auf die Lösungsmöglichkeiten verstellt. Eine fatale Fehlentscheidung, was die personaltechnische Seite angeht, muss ich mir auf meine Kappe schreiben- Vermischung von Beruf und Privat geht offensichtlich gar nicht. Wenn dann noch schwankende Umsätze bzw. Einbrüche derselben dazukommen, greift die Klammer "Existenzangst" noch zusätzlich richtig zu. Ich bin sicher, alle Selbstständigen werden mir hier zustimmen.

Na ja, dauerhaft musste eine Lösung her, und Dauerfrust ist für niemanden gut. Und ich bin froh, dass wir zu einer einvernehmlichen Einigung gelangen konnten, die für uns beide auch die Möglichkeiten eines Neuanfangs beinhaltet. Und eine weitere Zusammenarbeit ist ja auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

Rein organisatorisch war dieser Schritt für mich recht spannend. Es ist nämlich gar nicht so einfach, sich aus einer vollen selbständigen Tätigkeit (und ich meine das auch so: mit selbstbezahlter Krankenversicherung, Rentenvorsorge, Unfallversicherung und und und...) zu lösen. Da musste ich doch ganz schön viele Informationen einholen, Angebote vergleichen etc. Nervig.

Aber das ist jetzt soweit alles geregelt, meinen Auszug aus dem Atelier habe ich auch soweit hinter mich gebracht und fange jetzt langsam an, meine Pause vom Beruf zu geniessen. Ein neuer Lebensabschnitt kündigt sich an und mit ihm neue Aufgaben, auf die ich mich freue!

Soviel also an dieser Stelle zu meinem Jahr 2013, was das reale alltägliche Leben angeht. Und da Morgen der 1. Geburtstag vom "Am liebsten Bunt- Blog" ist, verschiebe ich meinen Rückblick auf das "Kreativ-Jahr" 2013 direkt mal auf die ersten Stunden des nächsten Jahres.


Und jetzt wünsche ich Euch allen einen Guten Rutsch in 2014!









Sonntag, 29. Dezember 2013

Und es werde Licht...!

Und das ist im Winter in Norddeutschland ja mal leider nicht immer der Fall. Zumindestens häufig dann nicht, wenn ich es gerne zum Fotografieren ein wenig heller hätte.
Zu meinen Atelierzeiten liessen sich die Fotos immer noch irgendwie ausleuchten und mit ein paar Korrekturen in Lightroom fand ich die Bildqualität dann ganz in Ordnung.
Für die nächste Zeit knipse und blogge ich ja von zu Hause aus und die Lichtverhältnisse hier in unserer Wohnung sind mehr als bescheiden.
Deshalb ist einer meiner guten Vorsätze oder besser eins meiner Ziele für das nächste Jahr, mich mit dem Thema "Fotografie" etwas näher zu befassen. Und um das leidige Beleuchtungsdrama zu umgehen, wünschte ich mir zu Weihnachten eine Fotolampe, die sich gut in Kombination mit dem vorhandenen Tageslicht einsetzen lässt.
Zum Glück renne ich bei Herrn Am liebsten Bunt offene Türen ein, wenn`s um das Thema Fotoequipment geht und nun befindet sich ein schickes LED-Panel in unserem Besitz. Und das hatte heute seinen ersten Einsatz.

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Die Miniquilts sind ja nähtechnisch abgeschlossen, aber wir wollen die ganze Gruppenarbeit ja nächstes Jahr zeigen und haben befunden, dass dazu auch ein kleiner Ausstellungskatalog gehören soll.

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Schickes Lämpchen, nicht wahr?

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Und nun ran an die Nachbearbeitung am Rechner: 85 mal freistellen und so weiter... Da habe ich übrigens auch noch die eine oder andere Nachhilfestunde nötig, aber wie gesagt: ein wenig Weiterbildung in dem Bereich steht auf meinem "Ziele für 2014"- Zettel.

Und bei Euch? Habt Ihr auch Themen und Projekte, die Ihr für das nächste Jahr angehen wollt? Neue Kreativ-oder Handwerkstechniken, eine Ausstellung, einen Workshop oder so etwas?







Samstag, 28. Dezember 2013

Wünsche frohe Weihnachten gehabt zu haben!


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Und schöne Geschenke und gutes Essen und viele Mandarinen und Plätzchen und netten Besuch und all die Dinge, die Weihnachten eben so schön machen.
Der bunte Teller ist inzwischen geplündert, die letzten Rotkohl und Gänsereste verputzt und ich kann im Kühlschrank beim Türöffnen auch die Lampe wieder erkennen- das gute Stück platzte zwischendurch vor lauter Leckerlis fast aus allen Nähten.
Jetzt ist Jahresendzeitruhe bei uns eingekehrt.
Der Tannenbaum darf noch ein paar Tage stehenbleiben, während die Gedanken schon langsam in Richtung Silvester schweifen. Aber bis auf Krapfen und Kinderknallfrösche für Leo habe ich da nix geplant. Die Tage vergehen dann doch schnell und ein wenig Zeit für einen kleinen Jahresrückblick und ein paar Ziele für das kommende Jahr will ich mir auch noch nehmen.

Ich wünsche Euch auch ein paar ruhige Tage "zwischen den Jahren"!









Sonntag, 15. Dezember 2013

Das nächste Tauschstoffprojekt: Aus eckig wird rund

Das ist bisher meine größte Stoffschnecke überhaupt. Eine weitere Aufgabe, die sich die Quilthouse Kreativ-Gruppe gestellt hatte, ist- neben den Mini-Artquilts- eine freie Arbeit (Format und Technik frei wählbar) aus Tauschstoffstreifen in Kombination mit eigenen Stoffen zu erstellen.

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Momentan mißt das Teil ca. einen Meter im Durchmesser und mir ist doch tatsächlich der türkisfarbene Stoff ausgegangen...

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...dabei hatte ich wirklich geglaubt, für diesen wilden Containergefärbten Restefarbenverbrauchsstoff in Türkis, Indigo und Orange aus einer früheren Färbesession würde sich so schnell keine Verwendung finden. Nur die orangenen Teile sind jetzt noch da.

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Und das hier waren die Streifen- von jedem Gruppenmitglied einer.

Mal sehen, wie viele Umdrehungen ich noch drannähe und ich habe im Moment noch überhaupt keine Ahnung, wie dieses Teil wohl zu Quilten wäre...





Freitag, 13. Dezember 2013

Aller guten Dinge sind fünf!


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Und das sind alle kleinen Quilts so, wie sie später dann mal hängen sollen (zusammen mit 80 weiteren, die die anderen Mädels aus der Gruppe genäht haben). Jeder ist ca. 25 x 25 cm groß. Jetzt brauche ich noch Titel....





Geschafft!: Tauschtütenminiquilt Nr. 5


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Und aus den diversen Schnippelresten vergangener Tauschtüten habe ich flugs noch einen weiteren kleinen Quilt genäht.






Donnerstag, 12. Dezember 2013

Tauschtütenminiquilt Nr. 4


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Das war in der Tüte drin...

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...und so sieht der fertige Quilt aus. Noch einer, und diese Aufgabe ist für dieses Jahr erst einmal abgeschlossen!






Mittwoch, 11. Dezember 2013

kleines Bastelprojekt: Weihnachtsschmuck aus Nudeln


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Bei uns gibt es jedes Jahr mindestens eine Sorte Weihnachtsbaumschmuck selbstgebastelt.  Nachdem wir ja schon ein paar Salzteiganhänger (die immer noch auf ihre Bemalung warten) hergestellt haben, gab es jetzt mal ein paar Nudelsterne mit Glitzer.
Ich wie immer an der Heißklebepistole, Leo mit Kleber, Pinsel und Glitzerpulver bewaffnet...

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Für die Nudelanhänger werden benötigt:

Rädchenförmige Pasta, z. B. Ruote
Heißklebepistole (oder mit etwas Wartezeit auch normaler Bastelkleber)
Acrylbindemittel oder Serviettentechnikkleber oder Holzleim
Glitzerpulver zum Aufstreuen

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Leo hat die Nudeln schon mal ausgelegt und ich habe dann vorsichtig die ersten Teile zusammengeklebt. Da die Aufmerksamkeitsspanne bei den Kleinen ja nicht so groß ist, finde ich Heißkleber super, weil dann sofort weitergebastelt werden kann.

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Leo hat die Sterne dann mit leicht verdünntem Acrylbindemittel bepinselt...

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...und dann mit ordentlich Glitzerpulver überschüttet. Der Binder trocknet später durchsichtig auf. Ein paar der Anhänger sind als Geschenke von Leo gedacht und einen oder zwei werden wir natürlich an den eigenen Tannenbaum hängen.

Diesen Mittwoch qualifiziert sich dieser Beitrag wohl nicht so als Muster, aber vielleicht als Stern (trotz der runden Ecken?)

Schaut mal, hier gibt es noch mehr!










Montag, 9. Dezember 2013

Siebdruck Anleitung: Mobile Siebdruckuntergründe zum Drucken auf Stoff

Ich hatte ja schon angekündigt, einige der von mir für den mittlerweile eingestellten Atelierblog geschriebenen Posts zum Thema Siebdruck noch einmal zu überarbeiten und hier auf Am liebsten Bunt zu veröffentlichen. Und das hier ist jetzt der erste Beitrag zum Thema "Welche Ausrüstung benötige ich zum Siebdrucken zu Hause?"

Um gute Druckergebnisse auf Stoff zu erhalten, sollte die Fläche, auf der gedruckt wird ein wenig nachgiebig sein. Das erreicht man, indem die Arbeitsfläche, auf der gedruckt werden soll, mit Stoffen überspannt wird.

In "richtigen" Siebdruckateliers, wo Stoffe bedruckt werden, finden sich häufig supergroße, lange Tische, die dann mit den zu bedruckenden Stoffbahnen ausgelegt werden.

Obwohl der Atelierraum, in dem ich früher gearbeitet habe, ja recht groß ist, wurde er ja für unterschiedliche Projekte genutzt und wir mussten uns immer so organisieren, dass Materialien schnell und möglichst platzsparend zur Seite geräumt werden konnten. Deswegen haben wir für unsere Siebdruckworkshops diverse Einzelplatten zum Drucken auf Stoff vorbereitet, statt dauerhaft ganze Tischplatten zu belegen.

Wenn Ihr zu Hause Siebdrucken wollt und nicht so viel Platz für einen reinen Drucktisch zur Verfügung habt (so wie ich in der nächsten Zeit) könnt Ihr euch eine oder mehrere Platten mit Stoff bespannen und diese dann auf euren Arbeitstisch legen. So könnt Ihr die Größen einfach den räumlichen Gegebenheiten und natürlich Euren Projekten anpassen.
Aufgespannte Stoffe mit frischen Drucken können auf diese Weise einfach zum Trocknen hochkant an die Seite gestellt werden, während Ihr auf einem anderen Untergrund weiterarbeiten könnt.

Die Herstellung der Untergrundplatten ist ganz einfach:

Geeignet sind diverse Holzplattenzuschnitte aus dem Baumarkt. Die Größe richtet sich dabei nach dem Euch zur Verfügung stehenden Platz.
Spanplatte ist preiswert, aber recht schwer, leichteres Sperrholz solltet Ihr mit Holzleisten auf der Rückseite verstärken, damit die Platten nicht krumm werden.
Sog. Weichfaserplatten sind leicht und mir wurde schon Gutes berichtet. Wir hatten im Atelier unterschiedliche Platten- für unseren ersten Workshop wurde alles bespannt, was sich an Holzplatten im Raum befand :)

Zum "Polstern" der Platten könnt Ihr Filz oder Moltonstoffe verwenden. Hier lässt sich auch gut Stoffrecycling betreiben: Für die Bildbeispiele habe ich einen ausgedienten, dünnen Matratzenschoner verwendet. Einfache Fleecedecken aus dem schwedischen Möbelhaus wurden auch schon von einer Kursteilnehmerin erfolgreich eingesetzt oder Ihr spannt 2 -3 Lagen alte Flannellbettwäsche über die Platten.
Obendrauf kommt eine Lage Rohnessel, Bettlaken oder ähnlicher Baumwollstoff. Hier möchte ich gerne Folgendes ergänzen: Im Laufe der Zeit verwandeln sich diese Untergrundstoffe häufig zu sehr interessanten, belebten Flächen. Diese können die Grundlage für neue Bilder sein!
Wenn Ihr mit Procionfarben oder anderen Stofffarben druckt, ist es vielleicht sinnvoll, einen Untergrundstoff zu verwenden, der sich auch für Nähprojekte verwenden lässt (ich habe schon mal Taschen aus eben diesen "Nebenbeikunstwerken" gesehen- große Klasse!)

Eine Anleitung mit Styrodurplatten und Malerflies findet Ihr hier bei Farbwelten.


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Ihr benötigt:
Eine Holzplatte (hier Tischlerplatte)
"Polsterstoff" (hier ein alter Matratzenschoner)
Untergrundstoff (hier Rohnessel)
Schere und Tacker

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Die Holzplatte auf den "Polsterstoff" legen und diesen ringsherum einige Zentimeter größer als die Platte zuschneiden. Mit einem Tacker den Stoff auf der Rückseite der Platte befestigen. Erst eine Seite, dann die jeweils gegenüberliegende Seite. Achtet darauf, dass keine Falten entstehen.

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Dann die Ecken einschlagen und festtackern- eventuell überstehenden Stoff beschneiden.

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Dann den Nesselstoff in gleicher Weise aufspannen.

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Das lädt doch zum Drucken ein, oder?

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Nach einer Weile sehen die Platten dann so aus- manchmal ergeben sich ganz tolle Bilduntergründe, die zum Weitermalen/drucken verwendet werden können.


Ich drucke nun schon seit mehreren Jahren auf diesen Untergründen und bin sehr zufrieden. Ab und an drucke ich ja auch mal auf Papieren- das geht natürlich auch. Nicht so komfortabel wie mit einem Profitisch mit Ansaugvorrichtung und Rahmenklammern etc. aber für kleinere Auflagen und Einzeldrucke, wo es nicht auf die hundertprozentige Genauigkeit ankommt, reicht es mir im Moment.

Vielleicht ist Euch diese kleine Anleitung zum Thema "Siebdruckausrüstung selbst gemacht" ja nützlich, ich habe noch ein paar Beiträge zu Sieben, Belichtung etc. in Vorbereitung, die ich in den nächsten Wochen nach und nach hier einstellen werde.





Samstag, 7. Dezember 2013

Eine süsse Farbpalette...

Dank Orkan Xaver wurde uns allen ein langes Wochenende inklusive kitafreiem Freitag beschert, und auf dem hektischen Rückzug ins Trockene am Donnerstag habe ich mich noch schnell mit einem Stapel Fertigteig und diversem bunten Zuckerzeug eingedeckt (ja, Fertigteig ist nicht der Gipfel der Genüsse, aber für eine Spontanaktion musste das so gehen) und ich dachte mir, eine vorweihnachtliche Kinderplätzchenbacksession für Leo und seinen Freund als Nachmittagsentertainment einzuschieben.
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Am liebsten hätten sich die beiden direkt auf den Süßkram gestürzt...

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...zuerst wurden aber sehr konzentriert Plätzchen ausgestochen...

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...so ungefähr sieben Minuten oder so.

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Dann artete das Ganze in eine gelb braune Knetsession aus und nachdem die Jungs jeder ein Backblech voller Kekse produziert hatten, verzogen sie sich dann auch flugs zum Spielen ins Kinderzimmer und ich habe dann aus den Resten noch sechs weitere Bleche Kekse gebacken und derweil die Tischplatte wieder freigelegt.

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Das Verzieren der Kekse fand dann wieder grossen Anklang und und unter dem Motto "Viel hilft Viel" wurden dann ordentlich Streusel und Gummibärchen auf den Keksen festgeklebt. Nach diversen Probekeksen und einer ausgiebigen Testrunde des angebotenen Dekormaterials hatte dann gegen Ende des Nachmittags jeder Junge so ungefähr 8-9 liebevoll verzierte Weihnachtskekse vorzuweisen. "Den Rest darfst Du verzieren, Mama- wir müssen noch Toben..."
Backen mit Kindern halt.
Aber Spaß hat es gemacht und falls ich es schaffe, dieses Jahr noch mal zu Backen (so richtige Plätzchen mit "Anspruch"), werde ich das glaube ich lieber alleine tun :)




Mittwoch, 4. Dezember 2013

Siebdruck, Buchtipp und Muster-Mittwoch

Ich gebe es zu: Ich bin im Moment ein wenig Blogfaul...hatte ich mir doch vorgenommen dieses Jahr zur Vorweihnachtszeit mit wahnsinnig vielen tollen fantastisch fotografierten adventlichen Basteleien, Backprojekten und sonstigen Winterposts hier zu glänzen.
Aber ich hatte die letzten Tage einfach schlicht und ergreifend keine Lust auf Schreiben und auch nicht auf Knipsen. Und so haben wir ganz beschaulich den ersten Advent zu Hause verbracht und genossen. Mit Adventskalender, Kerze (seit langer Zeit mal wieder weil das Kind nicht mehr alles vom Tisch reisst), Kürbislasagne, heißer Erbsensuppe, Bratäpfeln mit allem was dazu gehört und viel Tee. Schööön!
Aber heute geht es wieder los hier: Und deswegen gleich mal einen Rundumschlag:
Dieses Buch ist mir vor einiger Zeit in die Hände gefallen, und ich fand die Designs und Anregungen sehr inspirierend. Lotta Jansdotter stellt verschiedene Drucktechniken vor- das gibt es natürlich öfter in Büchern- aber ich mag ihren Lotta-typischen Stil. Aus einfachen Formen entstehen ganz moderne Designs und Muster.

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Einen Blick in ihre Skizzenbücher dürfen wir auch werfen- das finde ich ja immer am interessantesten!

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Hinten im Buch befinden sich Vorlagen auf festem Papier, aus denen sich Schablonen schneiden lassen.

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Und diese Seite hier hat mich besonders angesprochen- wo ich doch so auf Kreise und Kringel stehe...
Und so etwas ähnliches wollte ich auch mal versuchen.

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Für unseren Motivfundus hatte ich mal eine Mona Lisa am Rechner bearbeitet und gerastert, um diese auf ein Sieb zu bringen. Die Kopiervorlage davon habe ich nun im Copy-Shop ordentlich vergrössert und auf Transparentpapier ausgedruckt.

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Dieses so entstandene Muster- bestehend aus den vielen, teilweise ineinanderlaufenden Punkten bildet jetzt die Grundlage für meine neuen Formen.

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Also habe ich ganz simple ovale Formen aus dem Transparentpapier geschnitten.

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Diese Teile habe ich auch mal aufgehoben- wer weiß?

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Und mit den Ovalen habe ich mir ein Sieb belichtet.

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Auf geht`s!

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Ich habe die Drucke knapp nebeneinander gesetzt- Rapport oder so etwas war mir zu fummelig.

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Ich finde, auf der Fläche verspielt sich das schon ganz gut. Und wenn ich mir daraus etwas Genähtes vorstelle (keine Ahnung im Moment was) dann werden sich Unregelmässigkeiten im Faltenwurf verlieren, denke ich mir.

Und das ist dann mein (inoffizieller) Beitrag  zum Muster-Mittwoch nach Müllerin Art- der ist zwar heute den Sternenmustern vorbehalten, aber schaut doch trotzdem mal vorbei!



















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