Mittwoch, 31. Dezember 2014

Das war`s dann mal für dieses Jahr...


Die Berliner sind gestapelt, der Sekt steht kalt und ein "Großes Leucht- und Knall- Feuerwerk-Sortiment mit herrlichen Boden-Fontänen, Feuervögeln und fetzigen Böller Highlights" für große Jungs und eine große Schachtel Knallerbsen für kleine Jungs warten auf ihren Einsatz.
In ein paar Stunden ist es dann soweit und wir verabschieden uns vom Jahr 2014. Für einen ausführlichen Jahresrückblick und einen Blick auf meine Ziele, die ich zu Anfang des Jahres so für mich formuliert habe fehlt mir derzeit zu Hause mit "voller Besetzung" schlicht die Ruhe. Das verschiebe ich dann mal glatt auf das nächste Jahr (geht doch schon gut los mit den guten Vorsätzen:) )

Daher wünsche ich Euch an dieser Stelle einfach "nur" einen guten Rutsch in`s nächste Jahr!


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Donnerstag, 25. Dezember 2014

My Christmas present- from me to me!

Mein Weihnachtsgeschenk habe ich mir dieses Jahr mal selbst geschenkt :) Zum Einen habe ich mich für die Scetchbookery Class von Mary Ann Moss angemeldet- am 26. geht es los! Und aus diesem Anlass musste ein neuer Aquarellkasten her!

This year, I got myself a little present for Christmas :) Two, to be precise. I signed up for Mary Ann Moss` Scetchbookery Class and for this reason I bought new watercolors!

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Das Aussuchen der Farben hat schon viel Spaß gemacht- jetzt kann es losgehen!

Selecting the colors for my palette was fun- can`t wait to start!








Mittwoch, 24. Dezember 2014

Sonntag, 21. Dezember 2014

Drucken mit der Gelli Plate: Schritt für Schritt ein Kalenderblatt


Wenn ich male oder drucke, fange ich in den meisten Fällen einfach erst einmal an und probiere aus, lasse mich von Zufällen und "Unfällen" inspirieren um so in den Arbeitsprozess einzutauchen ohne eine wirkliche Vorstellung vom Endergebnis zu haben.
Ich finde es leichter, Flächen (egal ob kleine Papiere oder größere Leinwände) zu gestalten, die nicht mehr komplett leer sind. Ich möchte Euch zeigen, dass es- ähnlich wie bei der Acrylmalerei auch- beim Drucken mit der Gelli Plate möglich ist, durch das Übereinanderlegen mehrerer Farbschichten Bereiche der Fläche, die nicht gefallen, komplett zu verändern. So kann sich ein Bild während seiner Entstehung mehrmals komplett wandeln.

Eines meiner Kalenderblätter habe ich hier Schritt für Schritt fotografiert:

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Hier der fertige Druck.


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Und so sahen die ersten Durchgänge aus.

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Die roten Flächen durch Türkis zurückgenommen…

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…gedreht und mit Papierschablone und Zahnspachtel aus Pappe dunkle Farbe aufgetragen.

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Der rot/gelbe Bereich war zu grell und wurde  zuerst einmal Schwarz überdruckt und dann noch einmal mit weißer Farbe, die mit dem Zahnspachtel auf der Platte strukturiert worden war überdruckt.

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Mit jedem Arbeitsschritt verändert sich die Bildwirkung und die Komposition- durch Drehen des Formates fand ich den Gesamteindruck stimmiger. Die türkisfarbene Fläche kann den Streifen nicht standhalten und soll verstärkt werden.

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Aus der Sammlung von benutzten Papierschablonen habe ich eine Form herausgesucht und aufgeklebt.
Besser.

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Als Gegenstück habe ich aus dem Schablonenpapier, welches ich zuvor zum Abdecken der braungestreiften Fläche benutzt hatte, eine weitere Rundform ausgeschnitten und aufgeklebt. Fertig.







Drucken mit der Gelli Plate: Meine Adventskalenderblätter

Mittlerweile sind alle Kalenderblätterumschläge wohlbehalten bei mir eingetroffen (wenn auch zum Teil noch nicht geöffnet).
Eine ganz vielfältige Mischung unterschiedlichster Effekte und Stile ist da zusammengekommen und das finde ich beim Gellidrucken so gut. Die vielen verschiedenen Möglichkeiten, die diese Technik so spannend macht.
Ich möchte Euch kurz zeigen, wie meine Drucke entstanden sind.

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Da ich grundsätzlich gerne in kleiner Serie arbeite, kam mir die Kalenderblattauflage von 13 Stück sehr recht. Ein paar Extrablätter habe ich noch zugeschnitten für eventuelle Fehldrucke. Das Arbeiten an mehreren Blättern gleichzeitig eignet sich gut dazu, erst einmal in aller Ruhe auszuprobieren und sich einzugrooven. Die gekaufte Gelliplate ist wesentlich fester als eine Platte aus reiner Gelatine, kann aber im Gegensatz zur Echtgelatineplatte keine Feuchtigkeit abgeben, was zu sehr kurzen Trocknungszeiten geführt hat.
Neben Acrylfarben habe ich noch Gouachefarbe und alte Studienaquarellfarben zweifelhafter Qualität aus der Tube verwendet, damit die mal wegkommen. Das verträgt sich alles gut mit- und nebeneinander.

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Die ersten drei Durchgänge (1. Rot, 2. helles Gelb, 3. Indischgelb) habe ich mich einfach auf flächigen Farbauftrag mit der Walze in unterschiedlichen Stärken konzentriert. Dabei habe ich die Blätter immer teilweise auf die Platte gelegt und mit einer zweiten kleinen Walze angedrückt. Wenn die Farbe auf der Platte knapp wurde, habe ich einige Spitzer Wasser aufgespenkelt. Das gibt neben den vollflächigen Drucken noch etwas leichtere Strukturen.

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In der nächsten Runde habe ich dann angefangen, mit Papierschablonen zu arbeiten. Einfache Büropapiere und Packpapier sind dafür völlig ausreichend. Um die grellen Farben der ersten Druckrunden etwas zu mildern, habe ich mit hellem Graublau und dann mit Grüntönen weitergedruckt. Um noch andere Strukturen zu erzielen, habe ich ab und an ein Gemüsenetz auf die Platte gelegt und abgedruckt. Da die Gelliplatten sehr elastisch sind, lassen sich auch prima dickere Druckstöcke verwenden. Soweit so gut.

Dann kam das, was bei mir immer passiert: Ich fand die Drucke allesamt völlig furchtbar. Zum in-die-Tonne-kloppen. Und das habe ich bei anderen Gelli-Adventspost Druckerinnen auch öfter gelesen…

Und dann habe ich das gemacht, was ich immer mache: Einfach weiter drucken. Jetzt nicht mehr stumpf alle hintereinander weg sondern jedes Blatt einzeln anschauen und gucken, was man so machen könnte.

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Und immer, wenn mir eines gefiel, habe ich es beiseite gelegt und mit den Verbliebenen weiter gearbeitet.

Wie schon gesagt: DIE Gellidrucktechnik an sich gibt es glaube ich nicht. Ich habe mich bei dieser Serie vor allem auf Papierschablonen und einige wenige Struktureffekte beschränkt. Gemüsenetze, Zahnspachtel für Streifen und Stempel. Manchmal habe ich eine Fläche überlasiert, um die Farbe zu verstärken.

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Bei einigen Blättern habe ich auch Papiere aufgeklebt. Was ich festgestellt habe ist, dass die ausgeschnittenen (oder gerissenen) Papierformen mit der Zeit ganz hervorragendes Collagepapier abgeben. Je öfter sie benutzt werden, desto subtiler wird natürlich auch die Farbe der Papiere. Ich habe mir einen Karton geschnappt und sammele die so entstandenen Papiere. So kann ich bestimmte Formen  direkt wieder verwenden- sehr praktisch.

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Einige haben gefragt, wie die Muster auf dem Druck zustande gekommen sind. Seit Jahren warten ein paar Indische Holzstempel auf ihren Einsatz. Ich habe die Stempel einfach in die ausgewalzte Farbe gedrückt und dann das Blatt aufgelegt.
(Die Striche habe ich mit Bleistift gezogen…)

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In Türkis sehen die Muster jetzt viel schöner aus als vorher :)

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Hier kann man das sehen: Türkis auswalzen, Stempel eindrücken und die Bereiche, die nicht bedruckt werden sollen mit Papier abdecken.

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Nachdem ich diesen Druck hier in gleicher Manier produziert hatte…

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…sah die Platte mit der Papierschablone so aus.

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Und beim Abziehen des Papiers kam dann dieses schöne Muster zustande. Deshalb: Unbedingt aufheben!

Ich freue mich schon auf die nächste Druckrunde, wenn Tannenbaum und Co. wieder ausgezogen sind :)







Montag, 15. Dezember 2014

Meine Adventspost-Gelli-Print-Kalenderblätter

Zumindestens fast alle. Ich habe während des Druckens soviel Zwischenschritt-Fotos gemacht, um den Werdegang der einzelnen Bilder festzuhalten, dass mir glaube ich ein paar Fotos von den Endergebnissen durchgerutscht sind. Alle anderen aber habe ich gefunden und möchte sie Euch hier zeigen.

Mein Monat war der Juli, aber ich habe mir kein jahreszeitliches Thema überlegt, sondern einfach losgelegt. Ich habe mit einer gekauften Gelli Plate gedruckt, die sich anders verhält als die reine Gelatineplatte, die ich kannte und auch anders als die Linolschnittplatten, mit denen ich zuvor Monotypien hergestellt habe.

Hier findet Ihr die Linksammlung der Adventspostaktion mit mittlerweile richtig vielen tollen Anregungen zum Gelli Printing.

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Auf jeden Fall war das ein Super-Anlass, die Gelli Plate mal so richtig auszuprobieren. Ich habe ein paar Bilder vom Druckprozess zusammengestellt und will gerne in Kürze meine Erfahrungen mit dieser tollen Technik mit Euch teilen.

Jetzt freue ich mich erst einmal auf die Post, die mit Sicherheit wieder einen tollen Gelli-Druck enthält!







Freitag, 12. Dezember 2014

Post im Advent...

… und davon ganz viel und dazu noch individuell gestaltet und in nette Umschläge verpackt habe ich schon aus dem Briefkasten holen können. Denn dieses Jahr mache ich zum ersten Mal mit bei der Adventspost-Aktion von Tabea. Das Thema sind Kalenderblätter und die Technik ist Gelatinedruck. Wie passend, wo ich mir doch vor Kurzem eine Gelli-Plate zugelegt hatte. DIE Gelegenheit, das gute Stück mal einzuweihen.
Heute nun habe ich meine Drucke auf die Reise geschickt. Fotos meiner Prints und ihrer Entstehung gibt es demnächst.
Jetzt und hier nur ein paar kleine Schnappis von den diversen Umschlägen und Beilagen der bis jetzt eingetroffenen Kalenderblätter. Ich finde das nämlich immer ganz besonders schön, wenn zwischen Rechnungen, Pizzaflyern und Co. etwas Handgemachtes hervorlugt.

Und ich möchte mich schon einmal bei allen Teilnehmerinnen meiner Adventspostgruppe bedanken- ich habe mich über jedes einzelne Werk total gefreut und möchte Eure Drucke auch noch einmal einzeln zeigen, wenn die Sammlung vollständig ist. Jedes Blatt ist total anders und mit unterschiedlichen Effekten. Und das ist auch das Tolle am Gelatinedruck, der- ähnlich wie Siebdruck- hohes Suchtpotential hat.

Ich hoffe mal, meine Platte und die Farben möglichst bald wieder auspacken zu können- es gibt noch viel auszuprobieren!

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Und wenn Ihr schauen wollt, was die anderen alles gedruckt, verschickt und bekommen haben: Bitte klicken Sie HIER.







Sonntag, 30. November 2014

Workshop mit Heide Stoll-Weber: Entwurf von Miniaturquilts

Eigentlich hatte ich an dieser Stelle einen beschaulichen Adventspost so ganz klassisch bebildert mit brennender Kerze an Tannengrün in der Nähe von Mandarinen und Nüssen und im Vordergrund die selbstgebackenen Schoko-Zimtsterne neben der Punschtasse oder so geplant.

O.K. Der allgemeine Dauererkältungszustand innerhalb der Familie hat sich pünktlich zum Advent in Grippe beim Einen und Bindehautentzündung beim Anderen gemausert. Also wurde das Keksebacken auf nächste Woche verschoben (falls ich nicht in den nächsten Tagen schlapp mache…). Die Nüsse sind noch in den Tüten, das Tannengrün liegt auch noch in der Ecke, den Hirschbraten habe ich dann heute Mittag alleine zu mir genommen- immerhin habe ich eine Kerze auf den Tisch gestellt und angezündet- und der Rest des Tages ist mit anderem blöden Tüddelkram rumgegangen. Großartig.

Und deshalb erinnere ich mich lieber an das letzte Wochenende, denn das habe ich im Quilthouse Hamburg bei einem Workshop mit Heide Stoll-Weber verbracht.

Bildfindung, Entwurf und Komposition waren das Thema. Wir haben nach Heides Methode einiges an Entwurfsarbeit gemacht und davon dann ein Teil in Stoff zu einem Miniaturquilt umgesetzt.

Der Workshop war toll und ich möchte gerne noch mehrere meiner Mini-Designs in Stoff oder mit Farbe umsetzen. Fotos habe ich diesmal nur ganz wenige, aber für einen kleinen Eindruck reicht es denke ich.
Zu Schade, dass diese Kurse immer sooo schnell zu Ende sind- ich hätte gerne noch intensiver gearbeitet und noch ein größeres Teil angefertigt. Viele "Nähprobleme" -besonders Kurven- erledigen sich nämlich, wenn das ganze Werkstück entsprechend groß ausfällt.

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Diese Skizze habe ich in mehreren Varianten in Graustufen umgesetzt dann vergrößert und Nähte gesetzt.

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Kommentar der Kursleiterin: "Spannendes Teil- ich möcht`s nicht Nähen müssen :)" Ich habe zwischendrin tatsächlich ordentlich geflucht, habe mich aber durchgebissen und irgendwann auch das Ding mit dem improvisierten Zuschneiden mit glattem Kopierrädchen (Wunderwaffe, ich sag`s Euch!) geschnallt…

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…Nähübung aus den Resten. Ich mag meinen grauen Damast, den ich im Frühsommer gefärbt hatte.

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Ja, das war für dieses Jahr erst einmal der letzte "Nähkurs".
Jetzt heißt es erst einmal das Gelernte umzusetzen und das wird mich die nächste Zeit ausreichend beschäftigen.








Samstag, 22. November 2014

11 Kilo schöne Dinge! Die Wundertüte

Eigentlich ist es ja eher eine Wunderkiste :) Zur Zeit reist ein großes Paket kreuz und quer durch die Republik. Gefüllt mit Kreativ-Materialien unterschiedlichster Art. Jede Teilnehmerin der Runde hat etwas zur Füllung beigesteuert und jede darf sich etwas aus den vielen Dingen aussuchen und legt etwas anderes zur Sammlung dazu, bevor sich die Wundertüte wieder auf die Reise macht.

Eine schöne Idee und eine gute Sache, denn die viele von uns haben zwischen ihren Kreativ-Materialien tolle Sachen, die aber irgendwie nie zum Einsatz gekommen sind und sich ab und zu mal von Dingen zu trennen ist ja auch nicht verkehrt. Zumal sich in der Wundertüte ja gaaanz viele andere Schätze finden lassen :)

In`s Leben gerufen haben diese Aktion Mareike und Moni vom Alltäglich-Blog. Dazu in Kürze mehr…:)

Die Wundertüte ist inzwischen wieder unterwegs und ich zeige Euch die Dinge, die ich zum Start der Aktion beigesteuert habe und die Sachen, die ich mir jetzt aus der Riesenauswahl rausgepickt habe, um mich damit in nächster Zeit zu vergnügen.

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Ein Stück mit Dekaprint-Farben aquarellig bemalten und besiebdruckten Stoff, den ich einfach nie in einem Projekt unterbringen konnte. Ich bin gespannt, bei wem er sich jetzt befindet und was daraus wird…

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Eine selbst gemachte "Jelly-Roll" mit Schwarz/Weiss Prints- teilweise gekauft, teils selbstbedruckt und eine Quiltschablone, die ich vor Jahren mal im Shopping Rausch hier gekauft hatte.


Bei mir bleibt jetzt:

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Dieses Buch…

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…Mustervorlagen kann man nie genug haben…

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…ein Stapel Scrapbooking-Papiere…

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Vintage-Spitze und Knöpfe…

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Diese zwei entzückenden Döschen…

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…noch ein wunderbares Set Knöpfe…

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…und eine Packung Moosgummiteile.

Ich hoffe, die nachfolgenden Teilnehmerinnen haben genau so viel Spaß an der Kiste (und den Dingen, die ich hineingelegt habe), wie ich.
Mal sehen, ob die Kiste noch ein zweites Mal bei mir vorbeikommt, und was dann drin ist.





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