Donnerstag, 30. Oktober 2014

Monotypie mit der Gelli Plate- es kann losgehen!


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Da musste ich doch etwas länger überlegen, denn für dieses Schätzchen muss man etwas tiefer in die Tasche greifen…( mit ca. 65 £ ist man dabei) aber eine Probedruckrunde vor schon lägerer Zeit mit selbstgemachter Gelatineplatte hat mich überzeugt. Das will ich auch! Selbst hergestellt ist natürlich cooler, aber ich kann momentan nicht so weit vorplanen und unser Kühlschrank ist eh zu klein…

Im Unterschied zu den harten Druckplatten aus Glas, Acryl oder den Linoldruckplatten ist die Gelliplate weich und mit ihr lassen sich auch normale Acrylfarben verarbeiten. Die funktionieren aufgrund der schnellen Trocknungszeiten nämlich nicht so gut für die Monotypie. Wenn Ihr "Gelli Plate" googelt, werdet Ihr Anregungen, Anleitungen und Tipps hierzu in Hülle und Fülle finden.

Jetzt brauche ich nur noch ein paar Stunden Kinderfrei und dann los!






Montag, 27. Oktober 2014

100 Giveaways für Euch fertig verpackt!

Am Samstag haben sich die Mitglieder unserer Textilkunstgruppe wieder einmal getroffen. Dieses Mal haben wir richtig fleißig gearbeitet, denn eine neue Ausstellung will vorbereitet werden. Und für jede/n Besucher/in der Vernissage gibt es ein kleines Geschenk. 
Für alle Leser/innen rund um Hamburg: Merkt Euch schon einmal den 27. November 2014 ab 18.00 Uhr vor (ein "richtiger" Einladungstext folgt)

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Ich kann Euch sagen, als diese Stoffe dann so alle nebeneinander auf dem Tisch lagen, mussten sich die meisten von uns doch ganz schön beherrschen- wir hätten am liebsten jede selber wieder einen ganzen Stapel einkassiert :)

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Aber nein- diese Schätze sind jetzt nach einigen Stunden des Sortierens, Schneidens und Mischens fein säuberlich…

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…zu kleinen Stoffpaketen zusammengestellt und mit weiteren kleinen Überraschungen verpackt. Und warten jetzt auf Ihre neuen Besitzer, die sich vielleicht vom Inhalt der Päckchen genauso inspirieren lassen, wie wir anlässlich unseres Projektes "Textile Dialoge", welches natürlich auch ausgestellt wird.

Ich würde mich sehr freuen, vielleicht die eine oder andere Leserin hier einmal "in Echt" kennenzulernen- vielleicht habt Ihr ja Lust auf ein wenig Textilkunst, ein Gläschen Sekt und nebenbei noch einen kleinen Shoppingtrip im Quilthouse Hamburg?









Samstag, 25. Oktober 2014

acrylique créative- jetzt auch auf Französisch


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Ach, wie nett- das Heft hier habe ich neulich aus der Post gefischt. Unser Buch gibt es in Frankreich jetzt als Zeitschrift. Très chic, n'est-ce pas ?




Mittwoch, 22. Oktober 2014

Futter für die Fantasie im Allgäu

Das ist hier ja nun wirklich kein Reiseblog, aber ich war tatsächlich schon wieder ein paar Tage unterwegs :)
Diesmal zur Abwechslung im Süden und das erste Mal seit vielen vielen Monaten mal wieder alleine.

Mit einem großen Koffer voller Papiere (unter anderem meiner gesammelten Monotypien von hier), Zeichenmaterial und Farben habe ich mich in den Zug gesetzt und bin in`s Allgäu gedüst.
Bei Georg Kleber habe ich den Kurs "Futter für die Fantasie" besucht. Wir haben 3 volle Tage sehr intensiv gearbeitet und die Lernkurve war steil. Ich kann sagen, dass sich die in meinem Fall ja etwas weitere Anreise voll gelohnt hat. Der Kurs war wirklich sehr gut und auch sonst hat das ganze Reisedrumherum inklusive Wetter prima geklappt.

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Morgens auf dem Weg zum Atelier. Solche Wolken gibt`s hier im Norden eher nicht. Alpenföhn nennt sich das und es sind wohl nicht alle Leute davon begeistert…mein Taxifahrer jedenfalls hat über das "unnatürliche Wetter" geschimpft :)

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Blauer Himmel…was will ich mehr?

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Und jede Menge Kühe (zwar nicht in Lila, aber dafür in Hellbraun, wie sich das so gehört). Und mit Glöckchen. Moin Mädels!

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Wir nähern uns den Ateliers, wie man sieht…Kuhkunst…

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Durchgeführt und organisiert hat diesen Kurs die Kunstakademie Allgäu in ihren eigenen Werkstätten.

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Mit schön großen, gut ausgestatteten Atelier- und Aufenthaltsräumen.

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Georg ist unter anderem der Autor des Buches "30 Bilder in 3 Tagen" und darüber bin ich auf diesen Kurs gestoßen.

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Jetzt einen umfassenden Detailbericht über den Ablauf zu erstellen, würde hier den Rahmen sprengen, aber es ging vor allen Dingen mal um die Grundlagen in Sachen Komposition, Formenfindung, Raum und Fläche…

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…Trennen und Verbinden, Vordergrund/Hintergrund, Chaos und Ruhe, Hell und Dunkel, Linie und Fläche- wie gesagt: die absoluten Grundlagen jeder künstlerischen Gestaltung. Egal, ob später gemalt, gezeichnet, modelliert oder genäht wird.

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Viel Stoff für 3 Tage.

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Und zwischendurch immer wieder: Zeichnen, Zeichnen, Zeichnen.

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Und das habe ich dann mal gemacht…

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…erst in Schwarz/Weiß. Finde ich immer gut zum Aufwärmen.

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Da mussten dann auch mal die Schreibwerkzeuge herhalten :)

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Formen wurden auch geschnitten…

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…und so sah dann mein Tisch aus am Ende des ersten Tages.

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Zwischendurch durften wir in einigen von Georgs Skizzenbüchern blättern…

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(der Mann weiß, wovon er redet, glaubt mir)…

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Und das sind ein paar meiner Arbeiten zu Beginn des dritten Tages. Richtig abgeschlossen sind erst ganz wenige Blätter- das fühlt sich noch nicht zeigenswert an, da wartet noch ordentlich Arbeit auf mich.

Ich bin sehr froh, den Kurs besucht zu haben und habe im Moment das Gefühl, durchaus weitergekommen zu sein, was meine künstlerischen Belange angeht.

Und in`s Allgäu fahren wir mit Sicherheit noch einmal in den Urlaub, das steht mal fest.

Jetzt heißt es dann mal Koffer auspacken und ran an die Stoffkisten. Denn am Wochenende geht es an die Vorbereitungen für die nächste kleine Textilausstellung und dafür gibt es für jeden Besucher ein kleines "Giveaway"…







Donnerstag, 9. Oktober 2014

Monotypie: Drucken ohne Presse

Was mich bei der künstlerischen Arbeit mit Textilien und Nadel und Faden ja mitunter nervt: Es dauert soo wahnsinnig lange, bis eine Arbeit mal fertig ist.
Bei mir jedenfalls.
Und weil ich doch ab und zu mal das Gefühl haben will, schneller zu unterschiedlichen Kompositionen und Varianten eines Themas zu gelangen und mir ab und zu die Malerei dann doch fehlt, bin ich zur Zeit auf`s Drucken umgeschwenkt. Siebdruck ist zur Zeit aus Platzmangel nicht drin, aber Monotypie geht.
Und zum Wiedereinstieg  in die Technik war ich neulich bei Boesner zu einem kleinen Workshop "Drucken ohne Presse", geleitet von Karin Weiss.

Vier Stunden sind natürlich immer viel zu knapp- nach ca. 3 Stunden und fünfundvierzig Minuten hat es dann bei mir "klick" gemacht, und ich hätte ab dann noch mal locker die gleiche Zeit weiterdrucken können- bis man sich in eine neue Technik eingefunden hat, dauert es ja immer ein wenig. Aber als Start war das genau richtig und inzwischen habe ich meine im Kurs begonnenen Drucke noch zweimal weiterbedruckt- das geht zu Hause mit superwenig Platz nämlich ganz gut.
Monotypien sind jede für sich Originale- von der bearbeiteten Druckplatte kann immer nur ein Druck erzeugt werden. Natürlich kann man so oft man möchte mit den Platten und den Papieren weiterdrucken, aber eben keine Reproduktionen von ein und demselben Motiv herstellen.
Genau mein Ding.

(Entschuldigt die Fotoqualität- ich hatte mehr Lust, zu Drucken als zu Knipsen und habe nur schnell mein Iphone gezückt zwischendurch…)

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Am Ende des Kurses waren das meine "Favoriten" des Tages.

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Immer wieder schön: der große Arbeitstisch.

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Karin hat uns einige Tricks gezeigt, wie spannende Strukturen erzeugt werden können.

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Wie zum Beispiel diese hier.

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Die Blätter wurden dann zum Trocknen aufgehängt (das hier sind nicht meine Arbeiten)

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Gedruckt haben wir von Linolplatten- das war neu für mich, hat aber super funktioniert und ist sehr einfach im Umgang.

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Der erste Durchgang erst mal nur in Dunkelgrau zum Warmwerden…

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…aber das macht schon Spaß!

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Und richtig spannend wird es dann, wenn die nächste Farbe in`s Spiel kommt…

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…durch die Überlagerung der Schichten entstehen dann ganz neue Kompositionen.

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Ich habe Verschiedenes ausprobiert: Strukturtapeten, Spitzenstoffe, Kartoffelnetz…

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…und gerissenes Papier.

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Das sind einige der Blätter nach der zweiten Runde zu Hause. Ein Ende ist noch nicht abzusehen- wie schön!







Montag, 6. Oktober 2014

mehr Meer am Wochenende

Das verflixte am Reisen ist: kaum ist man wieder zu Haus, zieht es einen schon wieder weg. Manchmal jedenfalls. Uns ging es diesmal so und in Erwartung eines langen, dunklen Winters haben wir das lange Wochenende genutzt, uns noch einen extra Vorrat an Sonne, Strand, Meer und Wind zuzulegen. Also Kinder, Espressokanne und Drachen geschnappt und auf nach Dänemark!

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Dünen statt Rotklinker…

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…mit Papa Drachen steigen lassen ist ja doch das Größte!

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Er fliegt!

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Mutig, mutig…

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…und sogar zum (kurzen) Hüpf in`s Wasser hat es gereicht.

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Der örtliche mobile Delikatessenhändler war auch gut bestückt…

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Lecker lecker!

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Und nach dieser extralangen Stranddosis sind wir dann ordentlich durchgepustet…

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…und glücklich gemütlich nach Hamburg zurückgezuckelt.

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Also, ich kann einen Ausflug nach Rømø nur empfehlen!




Als nächstes geht dann mal in die Berge zur Abwechslung :)











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